Donnerstag, den 20. November 2008 um 08:51 Uhr
euso fast hoid :-)
Wir sind seit 1 Woche in Tirumanavalai. Einem fuuuurchtbaaart heiligigem Ort, mit einem furchtbaaaaar grossem Tempel und einem heiligen Berg in der Mitte. Der Tempel ist echt beeindruckend. Er hat vier grosse Tuerme, die 66m hoch sind und das Bauwerk ist sehr, sehr alt. Es ist angenehm wenig Leute hier und die Gegend strahlt eine ziemliche Ruhe aus. Ich hab am ersten Tag im Tempel sonen Typischen Guru (mit Rasta und orangem Gwandl) getroffen und ihm erzaehlt, dass wir in Pondicherry in ein Ashram gehen wollen um YOga und Meditation zu praktizieren. Daraufhin lud er uns zu sich ein...auf dem Weg dorthin trafen wir auf vier weiss gekleidete Maenner, die wir nach dem Weg fragten. Sie meinten wir sollten doch zu ihnen kommen. Da sie ziemlich witzig waren gingen wir mit zu ihrer Unterkunft! (--> ein typischer Maennerhaushalt, eigentlich mit nicht viel ausgestattet, aber zum schlafen, duschen essen und relaxen reichts 1000mal) Als wir dann im Garten sassen, klaerten sie uns auf. Der eine macht Yoga und Meditationskurse, der andere kocht, der naechste macht Akupunktur/ Akupressur saemtliche Massagearten und der letzte beschaeftigt sich mit Astrologie. Wir nahmen das Angebot bei ihnen Gast sein zu duerfen dankend an und sind jetzt seit 5 Tagen bei ihnen. Da ich bei der Ankunft ja noch immer Schnupfen hatte, bekam ich erstmal Nadeln in die Beine gesteckt und wurde leicht massiert. Am naechsten Tag beschloss ich dann, den heiligen Berg zu erklimmen. Da er ziemlich felsig ist gehen die Inder eigentlich nur die 14km rundherum, was zur Folge hatte dass ich allein unterwegs war. Nach 1,5 Stunden aufstieg zog ein ziemliches Gewitter auf. Innerhalb kurzer Zeit regnete es ganz fuerchtlich und ich sah aufgrund des Nebels gar nichts mehr. Zum Glueck war ein kleines Zeltartiges Geblilde auf dem Gipfel indem ich Unterschlupf fand. Da es ziemlich kalt war und ja keiner wusste dass ich da oben sass dachte ich kurze Zeit, dass ich jetzt vielleicht sterben werde. Also so ganz glaubte ich es wahrscheinlich nicht, weil ich erstaunlicherweise ziemlich ruhig war...:-) Nach ca. 2Std. verzog sich dann das Gewitter und ich begab mich ohne Schuhe auf den ziemlich rutschigen Heimweg!
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